Kredite für Existenzgründer

Nur die wenigsten Existenzgründer verfügen über ein größeres Privatvermögen, welches für die Finanzierung Ihres Gründungsvorhabens eingesetzt werden kann. In der Regel muß somit eine Finanzierung über Fremdmittel her. Vorgezeichnet ist damit das “Klinkenputzen” bei verschiedenen Bankinstituten. Wer aber keine Sicherheiten stellen kann, ist hierbei nur dann erfolgreich, wenn er einen erstklassigen Businessplan vorlegen kann. Ich möchte an dieser Stelle 2 Tipps geben:

  1. Lassen Sie einen Businessplan professionell erstellen, bspw. durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Natürlich entstehen hierdurch Kosten. Beantragen Sie daher unbedingt vor dem Abschluss eines Vertrages über die Gründungsberatung einen Beratungskostenzuschuß aus KFW-Mitteln. Informationen hierzu hat in der Regel Ihr (Steuer-)Berater.
  2. Bei Gründungsinvestitionen unter 100.000 Euro nutzen Sie das Programm “Bürgschaft ohne Bank” der Bürgschaftsbanken (hier in NRW: Bürgschaftsbank NRW) . Die Bearbeitungsgeschwindigkeit ist dort idR sehr hoch und mit einer Zusage über eine Ausfallbürgschaft sollte die Kreditgewährung bei der Hausbank doch reine Formsache sein.

Sie haben bereits gegründet und haben einen Nachfinanzierungsbedarf festgestellt? Auch für diese Situation kann die Bürgschaftsbank eingeschaltet werden.

Eine gute Geschäftsidee sollte nicht an mangelhafter Planung und unzureichender Finanzierung scheitern. Lassen Sie sich deshalb helfen!

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